Testamentsvollstreckung

In einigen Fällen ist die Einsetzung eines Testamentsvollstreckers zu empfehlen. Dies kann der Fall sein bei minderjährigen Erben, behinderten Erben, der Unternehmensnachfolge und anderen Fallgestaltungen. Die Testamentsvollstreckung kann auf die Abwicklung des Nachlasses oder auch auf eine Dauertestamentsvollstreckung gerichtet sein. Grundsätzlich endet die Testamentsvollstreckung nach dreißig Jahren. Eine Ausnahme besteht, wenn die Testamentsvollstreckung an das Leben einer Person, z. B. des Erben geknüpft wird. Der Testamentsvollstrecker erhält eine Vergütung für seine Tätigkeit, die im Vorfeld abgestimmt werden kann.

Für die Testamentsvollstreckung sind unter anderem zwei Kriterien von großer Bedeutung:

  1. Hat der Testamentsvollstrecker die Kenntnisse und Fähigkeiten ein solches Amt auszuüben?
  2. Vertraut der Erblasser dem Testamentsvollstrecker seriös und erfolgreich fremdes Geld zu verwalten?

 

 
 

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