Was ist eine Stiftungssatzung?

Die Satzung ist die „Verfassung“ der Stiftung.

In ihr legen die Stifter dauerhaft die Stiftungszwecke und die Stiftungsorganisation fest. Sie ist, wie auch das Stiftungsgeschäft, schriftlich abzufassen. Notarieller Beurkundung bedarf es jedoch nicht. Jede Stiftung muss daher die für sie sinnvollste Organisation und Zweckbestimmung entwickeln. Mustersatzungen oder die Satzungen anderer Stiftungen sollten folglich als Anregung bzw. Hilfestellung, nicht aber als zwingende Vorgabe dienen. Die individuelle Beratung durch einen spezialisierten Rechtsanwalt sollte in Anspruch genommen werden.

Ein Grundsatz sollte jedoch immer berücksichtigt werden: Eine Stiftung ist auf Dauer angelegt; Umstände, Bedürfnisse und Notwendigkeiten können sich ändern. Es gilt daher, in der Satzung möglichst viele Optionen offen zu halten und nur wenige auszuschließen.

Bestandteile der Satzung sind:

  • der Name der Stiftung
  • der Sitz
  • die Stiftungszwecke
  • das Stiftungsvermögen
  • die Stiftungsorgane
  • die Auflösungs- und Änderungsbestimmungen
 
 

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